Uskah – meine Lehrerin

Uskah vom Schlösslibach




Ich heisse Uskah und war eine von den 8 Golden Retrieverwelpen, welche am 22. April 1995 geboren wurden. Meine Mutter hiess Zimba und mein Vater Mandarin. Mit meinen 3 Schwestern und meinen 4 Brüdern, erlebte ich 10 abwechslungsreiche Wochen. Meine Mutter litt leider unter einem starken Hautekzem, weil sie sehr unter der Trennung ihrer Menschengefährten litt. Sie lebte stark für ihre Menschenfamilie, und half auch viele Sorgen tragen. Während der Schwangerschaft, übertrug sie uns diesen Ausschlag und so kamen wir schon damit auf die Welt. Für die Züchterfamilie, war es nicht einfach uns mit dieser Krankheit aufzuziehen und Käufer zu finden.

Doch eines Tages rief eine Frau an, und war sehr interessiert an uns Welpen, da sie schon seit Kindheit einen Hund wollte und sie sich diesen Traum mit ihrer Familie erfüllen wollte. Wir waren knapp 10 Tage alt, besuchte sie uns schon. Es war eine liebevolle Familie. Die Frau, beriet die Züchterin, wie man die Hautekzeme heilen könnte, mit Bach-Blüten. Die Heilung dauerte sehr lang, aber es wurde immer besser, zum Glück und wir wurden alle gesund!
Schon mit 6 Wochen, wusste ich, dass ich zu dieser Familie gehörte. Mit der älteren Tochter Angela, hatte ich von Anfang an engen Kontakt und wir spielten und schmusten immer zusammen. Die jüngere Tochter, Nadine, war total begeistert von meinem Bruder, der aussah wie ein Teddybär. Der Tag der Entscheidung war da, und die liebe Familie entschloss sich, mich Uskah vom Schlösslibach, mit nach Hause zu nehmen.

Die Anfangszeiten, waren sehr aufregend und spannend. Zuhause erwarteten mich ganz viele Tiergefährten. Eine Katze namens Fava, ein Meerschweinchen namens Mimi, ein Hamster mit dem Namen Amasca. Es war eine vielseitige Familie mit einer Harmonie, die ich von Anfang an liebte und ich mich wohlfühlte.

Die Jahre vergingen und ich durfte so viel erleben. Am meisten mochte ich meine Tennisballsammlung. Es spielte keine Rolle, in welchem Wald wir waren, sobald ich einen Tennisball in die Nase bekam, spurtete ich los und suchte ihn. Meine Menschengefährten, fanden diese Sucherei von Tennisbällen manchmal nicht so lustig, da die Suche zum Teil länger dauerten, als ich dachte.

Zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählten auch, schwimmen, nach Steinen tauchen, Steine kilometerweit im Mund zu tragen, weil ich immer stolz auf meine Funde war, deshalb musst ich sie präsentieren. Dazu benutzte ich den Stein oft auch für meine Rückenmassagen, die ich regelmässig auf den Spaziergängen genoss.

Was ich als Herausforderung sehr liebte, waren die Sportaktivitäten mit Angela auf dem Hundeplatz. Ob es jetzt Mobility, Sanitätshunde-, Begleithunde- oder als Wasserhundausbildung war, wir waren immer ein eingespieltes Dream-Team.

Der Kontakt mit den anderen Hundegefährten war für mich eine Abwechslung. Wir haben uns gegenseitig viel beigebracht und gelernt.
- Tess ( Labrador-Hündin von meiner Hundegotte Pia)
- Simba ( Labrador-Hündin von Freundin Angela)
- Calileo, der Hütehund von Angela, er durfte viel zu uns nach Hause kommen, oder mit auf dem Hundeplatz sein, damit er zu seinem langweiligen Alttag eine Abwechslung erhielt. Er hatte meine Familie immer sehr gemocht und war oft traurig, weil seine Familie selten für ihn Zeit aufbrachte.

Nach einiger Zeit, kam in unsere Familie noch Zuwachs in unserer Familie: die Katze Aischa, das ist der Schutzengel von Angela, Felicia of Goldenfall eine wunderschöne Golden Retrieverhündin. Sie war für mich wie eine kleine Schwester, die ich sehr behütete und ihr diese grosse Welt zeigen durfte. Die Erziehung von Felicia, überliessen mir die Menschengefährten und das schätzte ich sehr.

Jetzt habe ich es fast vergessen zu erzählen, dass ich den Winter über alles liebte. Ich liebte es im Schnee herumzutollen und die Schneebälle aufzufangen. Der Winter war auch sehr angenehm mit den Temperaturen, ich liebte es dann nach einem langen Spaziergang zu Hause, die Wärme aufzutanken und es einfach gemütlich zu haben. Wenn der Winter kam, wusste ich, dass an irgendeinem Tag meine Menschengefährten eine riesige Tanne ins Wohnzimmer stellten und ein Tag später, brannten die Kerzen daran. Jedes Mal lag unter dem Baum eine ganze Cervelat eingepackt für mich alleine. Das war immer ein Spass.

Ich wurde älter, und schwächer! Mein Körper litt sehr darunter. Bis zu meinem letzten Tag wurde ich von meinen Menschengefährten liebevoll betreut und gepflegt. Am 1. Februar 2007 begleitete meine ganze Familie mich über die Regenbogenbrücke, da ich körperlich keine Kraft mehr hatte auf der Erde zu bleiben. An meinem 12. Geburtstag beerdigten mich dann meine Familie an einem wunderschönen Platz im Wald, bei einem Bach und streuten meine Asche in das Wasser und liessen mich auf im Wasser in die Ewigkeit gleiten. Es war ein schöner Abschluss für uns Alle.

Ich bedanke mich bei meinen Familienmitglieder und bei allen welche ich in meinem Leben als Uskah vom Schlösslibach treffen und kennenlernen durfte.